Ein junger Mann kommt nach Hause und sieht sich selbst tot am Schreibtisch sitzen.
Super Idee, aber wie soll das enden?
1997 tippte Ernesto ein erstes Kapitel ohne Idee für ein stimmiges Ende in den Rechner und seitdem harrte die Geschichte unter dem Titel 'Wachwandler' ihrer Fortsetzung, bis sich der Autor zehn Jahre später an die Idee seines Freundes Eicke erinnerte, der in den 90ern mit einem Kollegen immer abwechselnd an einer Science-Fiction-Story geschrieben hatte.
Ernesto schickte also Kapitel 1 an Eicke, und Eicke schrieb Kapitel 2. Und so geht es seitdem hin und her. Einzige Vorgabe: Die Geschichte muss "realistisch" bleiben – keine Godzillas, keine Formwandler o.ä. 

Darüber hinaus gibt es keine Absprachen, und der eine weiß nicht, was der andere als nächstes schreibt... 
Nachtrag: Was die Politik der Nicht-Absprachen betrifft – genau so war die Verfahrensweise bis S. 91 (Kapitel 'Verhörzimmer'). Danach führte kein Weg mehr an einem gmeinsamen Brainstorming vorbei, um die zahlreichen und losen Fäden der Geschichte wieder miteinander zu verknüpfen und ein hoffentlich schlüssiges Ende zu finden. Wer sich ein Bild von diesen Überlegungen machen möchte, bekommt unter folgendem Link einen kleinen Eindruck von dem dazu gehörenden, für Stunden währenden und sehr fruchtbaren Gedankenaustausch (bislang noch nicht veröffentlichte Spannungselemente wurden unkenntlich gemacht) Wachwandler – Der Plan

So oder so, es bleibt dabei: Wie das Ganze enden wird, weiß immer noch keiner, aber Hauptsache 'Wachwandler' geht  weiter!

Ein Konzept ohne Konzept, aus dem sich nicht nur für die Anhängerschar Fragen über Fragen ergeben: Klone oder Drillinge? Welche Rolle spielt Neustadt und wo liegt das überhaupt? Wer steckt hinter der KEuYS-Gruppe? Und natürlich: Werden Honda und Steffi jemals zueinander finden
?

Alle Antworten und alle neuen Fragen exklusiv beim Kalker Kaffee.

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