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Gedächtnis-Canneloni©
– ein selbsttherapeutischer und -ironischer Rückblick auf 35
Jahre Liebesleben, gekoppelt an diverse geistige Ausritte, die erhellende
Einblicke in das teils eigentümliche Weltbild des Autors geben.
Ein kleiner Auszug:
(...)
Das Deuten von sogenannten Signalen, die während einer sich
anbahnenden Liaison „funk-kommuniziert“ werden, sollte Mann nach
Frauen-Verständnis wohl besser den Frauen überlassen. Das Missdeuten
selbiger Signale hingegen ist selbstredend Männersache.
Beides in summa ergibt nur eine von den zahllosen Antwortversuchen auf die
Frage, was mit Frauen und Männern denn eigentlich nicht stimmt.
Ich glaube mit Büchern zu dieser Frage allein kann man wahrscheinlich
ganze Bibliotheken füllen, deshalb werde ich mich hier auch nicht unnötigerweise
zu diesem Thema äußern. Der vielleicht nicht unbedingt jedem bekannte
Autor Stanislaw Lem antwortete einmal auf die Frage, warum er dem
Schreiben von Science-Fiction-Geschichten den Rücken gekehrt habe
Folgendes: „Ich komme mir dabei vor, als würde ich mit einem Teelöffel
voll Wasser zum Strand gehen, um es in den Ozean zu gießen. Zwecklos.“
Damit ist eigentlich alles gesagt und jedes weitere Wort von mir zum Thema
„Frau + Mann = Problem“, ungeachtet der Faszination die von diesem
Thema ausgehen mag, wäre eben genau das: Zwecklos. Wir wollen, eingedenk
der weiblichen Fähigkeit zum Erkennen von Signalen einfach
hoffen, dass am S.E.T.I.-Projekt mehrheitlich Frauen beteiligt sind. (...)
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